Artikel

Daytrading: An- und Verkauf von Wertpapieren

Die Entwicklungen an der Börse vollziehen sich blitzschnell, da ist gezieltes Beobachten und Handeln gefragt. Dies gilt insbesondere für den Bereich Daytrading. Unter dem Begriff Daytrading ist der An- und Verkauf von Wertpapieren an demselben Börsentag zu verstehen. Innerhalb von Minuten und Sekunden kaufen und verkaufen professionelle Investoren ihre Papiere. Auch Privatanleger nutzen immer häufiger die Möglichkeit des Daytradings, was den Onlinebanken und Online Handelsplattformen für den Wertpapierhandel zu verdanken ist. Aktuelle Trading-Ideen, Strategien und Chartanalysen können dabei ebenfalls bei seirösen Portalen im Internet abgerufen werden.

Beim Daytrading ist Schnelligkeit gefragt

Privatpersonen, die sich für das Thema Daytrading interessieren, sollten in jedem Fall über ein ausgeprägtes Verständnis für Wirtschaft, Finanzen und Geldanlage verfügen, um auf die teilweise rasanten Veränderungen am Markt adäquat reagieren zu können. Nur so können Anleger im Bereich Daytrading auf Dauer wirklich erfolgreich sein. Das Daytrading geschäft lebt von einer großen Umschlagsgeschwindigkeit der Wertpapiere und geringen Preisunterschieden. Zu dem Rüstzeug eines Daytraders gehört eine spezielle Software, die sowohl einen Überblick über die gesamten Wertpapierkurse an der verschiedenen Börsen, als auch den sofortigen Kauf und Verkauf von Papieren möglich macht. Generell versucht der Investor beim Daytrading von geringsten Preisaufschlägen zu profitieren. Doch er sollte sich des Risikos dieser Geldanlage stets im Klaren sein: Zwar lassen sich innehalb kurzer Zeit attraktive Gewinne erzielen, ebenso schnell kann er sein gesamtes Kapital jedoch auch verlieren. Unter dem Zeitdruck, den das Daytrading mit sich bringt, werden entscheidende Faktoren oftmals nicht berücksichtigt. Zudem entscheiden sich Anleger bei negativer Kursentwicklung der Wertpapiere häufig zu einem außerplanmäßigen Einsetzen zusätzlicher finanzieller Mittel, was das Verlustrisiko beim Daytrading nochmals erhöht.

Finanzierung von Daytrading

Ein systematisches Risikomanagement ist beim Daytrading unverzichtbar. Oft wird mit einem Hebel gearbeitet, da je nach Wertpapier auch sehr kleine Intraday Bewegungen vorkommen können. Die Kosten würden in diesem Fall nicht in Relation zu dem eventuellen Gewinn stehen. Teile der Käufe werden durch Kredite (Margin) finanziert. Hauptgrund für das Einsetzen eines Hebels beim Daytrading sind die Transaktionskosten, die nicht selten einen lukrativen Handel schmälern. Jedoch erhöht sich das Verlustrisiko durch die Verwendung eines Hebels zusätzlich. Auch der Aspekt der Transaktionskosten spielt eine wichtige Rolle beim Daytrading, wobei diese von Land zu Land variieren. Während in den USA meistens zehn bis zwanzig Dollar pro Transaktion zu zahlen sind, sind die Gebühren in Deutschland in der Regel als prozentuale Provision fällig. Bei der Höhe der Transaktionskosten bei Daytrading ist das Auftragsvolumen ausschlaggebend. Daher gilt es für den Investor, einen über den Gebühren liegenden Gewinn zu erwirtschaften.

Unser Tipp für Anleger: Edelmetalle online verwalten

Kommentieren