Was steckt hinter dem Begriff Forex?
Der Begriff Forex stammt aus dem Englischen und bedeutet Foreign Exchange Market. Bezeichnet wird mit dem Forex der internationale Devisen- Währungsmarkt als Ort, an dem Devisenangebot und Devisennachfrage aufeinandertreffen und zum ausgehandelten Devisenkurs getauscht werden. Mit einem Tagesumsatz von vier Billionen US Dollar im Jahr 2007 ist der Forex der größte Finanzmarkt weltweit.
Generell wird durch den Forex der Tausch inländischen Geldes in ausländisches umgekehrt ermöglicht und somit die Kaufkraft von Inlandswährungen in Auslandwährung umgewandelt. Prägend für den weltweiten Devisenmarkt ist besonders der Devisenhandel. Es nehmen nicht nur Kreditinstitute am Forex teil, sondern auch Industrieunternehmen, private Devisenhändler sowie Handelshäuser. Zentralbanken sind ein weiterer Forexteilnehmer, die durch Devisenmarktinterventionen in den Markt eingreifen und ein Gleichgewicht wiederherstellen können.
Der Forex vollzieht sich hauptsächlich außerbörslich im Interbankenhandel. Da die Devisenbörsen in den Devisenhandel kaum eingeschaltet waren, wurden diese in Deutschland im Jahr 1998 abgeschafft.
Forex: Das sind die Risiken
Gefahren des Forex sind vor allem Liquiditäts- und Marktrisiken. Devisenmarktrisiken entstehen aufgrund negativer Entwicklungen von Währungskursen, Zinsen oder dem Ausfall von Kontrahenten. Auch der Ausfall von Datenverarbeitungssystemen und rechtliche Risiken sind beim Forex Trading einzukalkulieren. Gemessen werden die Ausmaße von Devisenmarktrisiken durch den sogenannten Value at Risk.