Artikel

Die Entwicklungen an der Börse entwickeln sich schnell und kurzfristig, immer angepasst an wirtschaftliche, konjunkturelle und politische Geschehnisse. In der vergangenen Zeit hat beispielsweise die Katastrophe in Japan für schwankende Aktienkurse gesorgt.

Als Beispiel kann das Versicherungsunternehmen Allianz herangezogen werden. Der Überschuss sank auf 900 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 1,6 Milliarden. Selbstverständlich gibt es hierfür mehrere Gründe, doch ein wichtiger Grund ist auch, dass der Konzern im ersten Quartal einen erheblichen Mehraufwand für Naturkatastrophen aufwenden musste.

Im Bereich der Versicherungsgesellschaften sind derartige Naturkatastrophen natürlich ein schnell veränderlicher Faktor, dies trifft z.B. Gebäudeversicherungen. Ein ebenfalls nicht ganz unrelevanter Posten bei derartigen Katastrophen sind private Krankenversicherungen, da auf diese Weise natürlich der medizinische Behandlungsbedarf steigt.Dennoch haben Menschen, die bei einer privaten Krankenversicherung versichert sind, eine exzellente medizinische Versorgung. Unabhängig davon, ob man sich im Urlaub befand oder länger dort wohnt, private Krankenversicherungen leisten auch den vollen Schutz im Ausland, es muss nur der hierfür passende Tarif abgeschlossen werden.

Doch auch andere Versicherungsunternehmer spüren die Auswirkungen von Naturkatastrophen, wie z.B. dem Erdbeben in Neuseeland. Die Münchner Rück oder die Swiss Re sind Beispiele. Derartige Geschehnisse wirken sich natürlich deutlich auf den Aktienkurs aus. Rein theoretisch kann man nun günstig an Aktien solcher Unternehmen kommen. Um jedoch Gewinn zu erwirtschaften, muss der Kurs sich möglichst schnell wieder erholen.

 

Kommentieren